U20 vergibt Sieg aufgrund fehlender Disziplin

Die Heidner/Aroser erwischten einen Start nach Mass und konnten bereits in der 2. Spielminute in Führung gehen. Marco Simeon mit einem satten Schuss von der blauen Linie konnte den Weinfeldner Schlussmann bezwingen. Zu diesem Zeitpunkt konnten die Zuschauer im Sport- und Kongresszentrum Arosa jedoch noch nicht ahnen, dass der Thuragauer Goalie noch lange in den Köpfen bleiben wird.

Den Weinfeldner gelang kurze Zeit später jedoch sofort wieder der Ausgleich. Ausgeglichen war auch der Spielstand nach 20 Minuten, 2:2 lautete das Score. Diego Ryffel mit einem Solo traf für die Bündner.

Das Mitteldrittel war dann voll in den Händen der Heidner die wirklich ein tolles Drittel spielten und durch Brazerol und Caflisch auf 4:2 erhöhen konnten. Beim Stand von 4:2 wurde dann auch der völlig genervte Thurgauer Schlussmann ausgewechselt. Dieser zog sich dann in der Drittelspause einfach mal kurzerhand zum Spieler um, zur Verwunderung zahlreicher Zuschauer.

Die Bündner fühlten sich wohl zu sicher mit diesem 2 Tore Vorsprung. Anders ist es nicht erklärbar wie man den Vorsprung im letzten Drittel noch preisgeben konnte. Man nahm deutlich zu viel unnötige Strafen und musste sich prompt 2 Mal im Powerplay geschlagen geben. Und vermeintlich eben auch noch ein drittes Mal. Doch Coach Pfranger protestierte heftig beim Schiedsrichter. Was war passiert?

Da schoss doch tatsächlich der Spieler, der bis Spielhälfte noch Goalie gewesen war das Tor. Das Tor wurde demnach zurecht aberkannt, und der Spieler unter die Dusche geschickt. So rechneten nun doch alle im SKZA mit einem Penaltyschiessen. Doch denkste. Tatsächlich nahm man 3 Sekunden vor Schluss noch den entscheidenden Gegentreffer hin. Mit ein bisschen mehr Disziplin wäre ein Sieg sicher drin gelegen.